Sonntag, 18. Dezember 2011

Alkoholverkauf am Sonntag

In vielen U.S.-Bundesstaaten kann man sonntags außerhalb von Restaurants den ganzen Tag lang keinen Alkohol kaufen, und in vielen anderen Staaten nur nachmittags. Wie das für jeden Staat im Einzelnen aussieht, erfährt man in dem Wikipedia-Eintrag "Alcohol laws of the United States by state".

Samstag, 17. Dezember 2011

Deutsche brachten Weihnachtsbaum nach Amerika

Es scheint so, dass es deutsche Einwanderer waren, die den Weihnachtsbaum nach Amerika brachten. Wer der Erste war, ist allerdings nicht ganz klar. Auf Wikipedia steht:
Several cities in the United States with German connections lay claim to that country's first Christmas tree: Windsor Locks, Connecticut, claims that a Hessian soldier put up a Christmas tree in 1777 while imprisoned at the Noden-Reed House, while the "First Christmas Tree in America" is also claimed by Easton, Pennsylvania, where German settlers purportedly erected a Christmas tree in 1816. In his diary, Matthew Zahm of Lancaster, Pennsylvania, recorded the use of a Christmas tree in 1821 -- leading Lancaster to also lay claim to the first Christmas tree in America. Other accounts credit Charles Follen, a German immigrant to Boston, for being the first to introduce to America the custom of decorating a Christmas tree. August Imgard, a German immigrant living in Wooster, Ohio, is the first to popularise the practice of decorating a tree with candy canes. In 1847, Imgard cut a blue spruce tree from a woods outside town, had the Wooster village tinsmith construct a star, and placed the tree in his house, decorating it with paper ornaments and candy canes.
Wem das Dekorieren des Weihnachtsbaums zu viel Arbeit macht, könnte als Alternative dazu eine Alustange aufstellen.

Falls ihr euch für die deutsche Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" ans Herz legen.

Auswanderer-RomanePressestimmen:

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist der gelungene Start einer Romanreihe, die das Leben der Familie Sievers von 1881 bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Thema haben soll." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN)

Zum Weiterlesen: Weihnachten in New York

Freitag, 16. Dezember 2011

Immobilien in den USA preiswert kaufen und vermieten

Die Immobilienpreise in den USA sind im Keller. Viele Leute, die etwas Geld übrig haben, nutzen daher die Chance, preiswerte Häuser (zwischen 10.000 und 50.000 Dollar) zu kaufen und zu vermieten.

Ich habe z. B. Freunde, die in den letzten zwei Jahren drei heruntergekommene Häuser aus Bankbesitz gekauft und renoviert haben. Durch die Mieteinnahmen schaffen sie sich auf Dauer ein gutes Zusatzeinkommen, das sie weniger abhängig von ihren Jobs macht.

Mein Nachbar besitzt ebenfalls drei oder vier Häuser mit insgesamt 16 kleinen Wohnungen und ist damit seit 26 Jahren selbständig.

Ein ideales Haus zum Vermieten sollte nach meiner Beobachtung

- mindestens zwei bis drei Wohnungen haben
- sich in einer Kleinstadt und dort in Uni bzw. College-Nähe befinden
- leicht renovierungsbedürftig sein und unter 50.000 Dollar kosten

Bei so einem Haus kann man dann schrittweise die Wohnungen renovieren und vermieten. Sobald die erste Wohnung vermietet ist, hat man meistens schon die Kosten für die jährlichen Immobiliensteuern und für den Bankkredit, falls man einen solchen aufgenommen hat, abgedeckt. Mit der zweiten und dritten Wohnung macht man dann Gewinn. Falls mal eine Wohnung leer steht, ist das auch kein Beinbruch, weil man ja Einnahmen aus den anderen Wohnungen hat.

In Kleinstädten sind die Häuser billiger. Wenn es dort ein College oder eine Uni gibt, sollte es jedoch kein Problem sein, Mieter zu finden, falls das Haus nicht zu weit weg vom Campus ist. Wenn das Haus leicht renovierungsbedürftig ist, senkt das einerseits den Kaufpreis, aber andererseits kann man viele Arbeiten selbst ausführen.

Immobilien in den USAWichtig ist auch, dass man das Haus einige Jahre behalten will, da sich ein baldiger Wiederverkauf auf dem derzeitigen Immobilienmarkt nicht lohnen würde. Jetzt ist, wie gesagt, eine sehr gute Zeit ein Haus in den USA zu kaufen und vermieten, aber nicht zum Verkaufen.

Zum Schluss noch etwas Eigenwerbung: Informationen zum Hauskauf in den USA, inkl. ein Kapitel zum Thema Vermieten, gibt es in meinem Buch "Immobilien in den USA", das übrigens auch nicht teuer ist.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Was ist Root Beer?

Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich zum ersten Mal in den USA war.

Also: Root Beer ist ein in den USA und Kanada beliebtes alkoholfreies Getränk, das oft mit dem deutschen Malzbier verglichen wird. Dieser Vergleich ist jedoch nicht richtig, da Malzbier aus Gerstenmalz, Hefe, Zucker und Kohlensäure hergestellt wird und auch ganz anders schmeckt als Root Beer, das ursprünglich aus den Wurzeln des Lorbeergewächses Sassafras hergestellt wurde. Heutzutage wird der Sassafras-Geschmack jedoch künstlich erzeugt und oft durch andere Geschmacksstoffe, wie zum Beispiel Vanille oder Muskat, ergänzt.

In den USA gibt es Hunderte Root Beer-Marken, die alle nach verschiedenen Rezepten hergestellt werden. Die Bekannteste ist A&W, die es schon seit 1922 gibt. In den USA gibt es auch mehr als zweihundert A&W Restaurants, die für ihre sogenannten root beer floats bekannt sind. Dabei handelt es sich um ein Glas Root Beer, in dem normalerweise eine Kugel Vanille-Eis schwimmt. Eine andere beliebte Version hat Schoko-Eis im Root Beer und wird chocolate cow oder brown cow genannt.

Soweit die Fakten. Warum die Amerikaner Root Beer köstlich finden, ist allerdings unerklärlich.

Aus: Fettnäpfchenführer USA

P.S. Da oft der Begriff "rude beer" gegoogelt wird: Das Wort "rude" wird zwar so ähnlich wie "root" ausgesprochen, bedeutet aber "unhöflich", während "root" das englische Wort für "Wurzel" ist.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Amerikaner ziehen nicht mehr so oft um

Amerikaner zögern in der Regel nicht, für eine bessere Arbeit an einen anderen Ort bzw. in einen anderen Bundesstaat umzuziehen. 1985 zogen sage und schreibe 20 Prozent der Bevölkerung um! (Dies ist die Zahl für alle Umzüge, nah und fern.) Eine andere interessante Zahl in diesem Zusammenhang: Im letzten Jahr lebten nur 59 Prozent der Amerikaner in dem Bundesstaat, in dem sie geboren wurden.

Wenn jedoch die Wirtschaftlage schlecht ist und es auch anderswo keine Jobs gibt, dann geht die Umzugsrate ebenfalls zurück. In diesem Jahr lag sie mit 11,6 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 1948. (Quelle: Christian Science Monitor, Druckausgabe 12/5/11)

Sonntag, 4. Dezember 2011

Versorgungsengpässe bei Medikamenten

In den USA gibt es gegenwärtig Versorgungsengpässe bei bestimmten Medikamenten. Besonders betroffen sind Medikamente zur Behandlung von ADHD und Anästhesie-Mittel.

Als Grund werden u.a. Qualitätsprobleme in der Herstellung und ein Mangel an Rohstoffen (durch eine erhöhte Nachfrage auf dem Weltmarkt) angegeben:
The shortages stem from several things. The FDA will temporarily halt production at plants when quality-control and sterility issues are detected. Manufacturers periodically face a lack of raw materials, and some companies choose to stop production of older, low-profit medicines once patents expire in favor of newer, high-cost drugs. (Quelle)

Montag, 28. November 2011

Reisetipp: Black Hills

Black HillsDie Black Hills im Westen South Dakotas sind eines der weniger bekannten Urlaubsgebiete in den USA. Dennoch gibt es dort eine Menge zu sehen. Mehr dazu...

Mittwoch, 23. November 2011

Was ist Black Friday?

Black Friday ist der Tag nach Thanksgiving, also diese Woche Freitag. An diesem Tag geht der Kaufrausch für Weihnachten so richtig los und viele Geschäfte haben "Black Friday Sales" mit so attraktiven Sonderangeboten, dass manche Leute den Verstand verlieren. Black Friday gilt als der Tag mit den höchsten Umsätzen im Handel und viele Geschäfte begannen (historisch gesehen) an diesem Tag des Jahres schwarze Zahlen zu schreiben, daher wahrscheinlich der Name "Black Friday". Manche Geschäfte machen übrigens schon um Mitternacht auf.

Sonntag, 20. November 2011

Parteien in den USA

In den USA wird die Macht weitgehend von zwei Parteien ausgeübt: Die konservative Republican Party und die mehr oder weniger sozialdemokratische Democratic Party besetzen alle wichtigen politischen Ämter.

Obwohl die Republican Party, die auch GOP (Grand Old Party) genannt wird, 1854 von Gegnern der Sklaverei gegründet wurde und Präsident Lincoln dieser Partei angehörte, wählen heutzutage ca. 90 Prozent der Schwarzen in den USA die Democratic Party, vor allem weil diese die Bürgerrechtsbewegung unterstützte und insgesamt eher die Interessen der sozialschwachen Bevölkerungsschichten und Minderheiten vertritt. Die Mitglieder der Democratic Party werden oft auch als Liberals bezeichnet, weil viele von ihnen linksliberale Ansichten vertreten. (Die FDP in Deutschland ist dagegen eine wirtschaftsliberale Partei und somit hat der Begriff “liberal” in der amerikanischen Parteienlandschaft eine andere Bedeutung als in der deutschen.)

Während die Democrats sozialstaatliche Elemente auszubauen versuchen, vertreten die Republicans dagegen in erster Linie die finanziellen Interessen der wohlhabenden Schicht. Sie ziehen aber auch zahlreiche christlich-fundamentalistische Wähler aus allen anderen Bevölkerungsschichten an, vor allem mit ihrer Ablehnung des Rechtes auf Schwangerschaftsabbruch und der Homosexuellen-Ehe, die nur in wenigen Bundesstaaten legal ist. Zudem sprechen sie sich für einen freien Waffenbesitz aus und gewinnen so viele weitere Stimmen, vor allem auf dem Lande.

Die Tea Party, die in den Medien oft erwähnt wird, ist keine eigenständige Partei, sondern eine Bewegung innerhalb der Republican Party. Sie entstand im Jahr 2009 und hat sich vor allem den Kampf gegen Steuererhöhungen und einen zu großen Regierungsapparat auf die Fahnen geschrieben. Der geschickt gewählte Name bezieht sich symbolträchtig auf die Boston Tea Party von 1773. Die Tea Party hat weder einen offiziellen Apparat noch eine zentrale Führung, sondern setzt sich aus vielen Einzelgruppen zusammen, deren Mitglieder in vielen Fällen zuvor auch schon seit Jahren in der Libertarian Party aktiv waren, die einen selbstregulierenden Kapitalismus ohne Wohlfahrtssystem befürwortet und die Aufgaben des Staates wesentlich einschränken will.

Während die Medien generell den Eindruck vermitteln, dass es nur die Republican Party und die Democratic Party gibt, wird man beim Blick auf den Stimmzettel oft von einer gewissen Vielfalt überrascht: Da gibt es dann auch Kandidaten der Libertarian Party, der Green Party, der U.S. Taxpayers Party, der Natural Law Party und der Socialist Party, die dann aber normalerweise allesamt nur recht wenige Stimmen bekommen. Das könnte sich allerdings in den nächsten Jahren ändern, denn neue Bewegungen wie die Tea Party und Occupy Wall Street, die beide auch zahlreiche Nichtwähler zur politischen Arbeit motiviert haben, beginnen den Bedarf für eine größere Vielfalt zu zeigen.

Mittwoch, 9. November 2011

Business-Präsentationen in Deutschland und in den USA

Business-Präsentationen in den USA unterscheiden sich meiner Erfahrung nach von denen in Deutschland.

In Deutschland nimmt man sich in der Regel Zeit, ein Thema systematisch und nüchtern zu betrachten und zieht dazu viele Hintergrund-Informationen, Daten und Fakten heran. Damit würde man seine amerikanischen Kollegen jedoch zu Tode langweilen und in den meisten Fällen nichts erreichen.

In den USA sind Präsentationen normalerweise kurz (maximal 30 Minuten), anschaulich und enthalten oft unterhaltsame Elemente. Die einzelnen PowerPoint-slides bestehen nicht selten hauptsächlich aus Bildern mit wenig Text. Während die Präsentationen eher anschaulich sind und Grundgedanken vermitteln sollen, enthalten gute handouts, die man an die Zuhörer verteilt, zusätzliche Informationen und vertiefen das in der Präsentation Gesagte.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Welche Unterschiede sind euch aufgefallen?

Dienstag, 8. November 2011

Eine Bitte an DIE ZEIT

Liebe ZEIT-Redaktion,

Ihre Berichterstattung über das Leben in den USA ist doch etwas einseitig:

- Armes Amerika
- Vom Leben und Sterben Amerikas
- Mein armes Amerika

Es gibt hier nicht nur Hunger und Elend. Darüber kann und muss man sicher auch berichten (und die USA-Medien machen das leider nicht genug), man sollte jedoch auch auf Ausgewogenheit achten, da den Lesern, die die USA nicht aus eigener Erfahrung kennen, sonst nur ein eingeschränktes Bild von diesem vielseitigen Land bekommen.

Sonntag, 6. November 2011

Der 20-Dollar-Lebensretter

Da es in vielen Gebieten der USA jetzt kalt geworden ist und die Heizungen wieder angestellt werden, dieser Hinweis:

Carbon monoxide (Kohlenstoffmonoxid) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses sowie giftiges Gas. Tausende Menschen in den USA landen jedes Jahr mit carbon monoxide poisoning in der Notaufnahme und Hunderte sterben. Die Ursache ist zumeist eine defekte Gasheizung, die unbemerkt das carbon monoxide produziert. Deshalb sollte jedes Haus und jede Wohnung neben einem Rauchmelder (smoke detector) auch einen carbon monoxide detector haben, den es ab ca. 20 Dollar im Baumarkt zu kaufen gibt. Carbon monoxide detectors werden entweder per Batterie betrieben oder in die Steckdose gesteckt (Foto). (Bei Betrieb per Batterie sollte man jetzt einmal nachschauen, ob diese ausgewechselt werden muss.)

Mittwoch, 2. November 2011

Neuer Muppets-Film

Ab 23. November in den U.S.-Kinos und ab 19. Januar in Deutschland.



Schon gewusst? Der dänische Koch der Muppets ist im U.S.-Original ein schwedischer Koch.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Staubsauger-Tipp für Hundebesitzer in den USA

In den letzten Jahren habe ich mehrere amerikanische Staubsauger gekauft und es war immer das Gleiche: mit Hundehaaren wurden sie einfach nicht fertig und sind immer nach ca. einem Jahr kaputt gegangen. Zuletzt hatte ich einen, der angeblich extra für Hunde- und Katzenhaare konstruiert war. Von wegen!

Vor einem halben Jahr habe ich dann in den sauren Apfel gebissen und mir einen relativ teuren Miele-Staubsauger gekauft. Also ich kann nur sagen: Super! Einfach zu bedienen, sehr beweglich (kann sich ganz flach machen und auch unterm Bett saugen), absolut problemfrei und im Gegensatz zu den amerikanischen Staubsaugern keinerlei Verschleißerscheinungen. Und mit dem Hundehaar wird er so spielend leicht fertig, dass ich immer noch staune und mich frage, warum die anderen Hersteller das nicht hinkriegen.

Falls ihr Staubsauger-Empfehlungen habt: Immer her damit!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Wie viel kostet ein Penny?

Genauer gesagt: Wie viel kostet es, einen Penny herzustellen? Die Antwort: 1,79 Cent. Sowohl der Penny (1 Cent) als auch der Nickel (5 Cents) kosten mehr in der Herstellung als ihr nominaler Wert beträgt:

U.S. Münze - Herstellungskosten (2010)

Penny (1 Cent) - 1,79 Cent
Nickel (5 Cent) - 9,22 Cents
Dime (10 Cents) - 5,69 Cents
Quarter (25 Cents) - 12,78 Cents
Half Dollar (50 Cents) - im Umlauf, aber keine Herstellung in 2010
1 Dollar - 31,57 Cents

Quelle: "U.S. Mint 2010 Annual Report" (PDF)

Montag, 17. Oktober 2011

Die 50-Cent-Münze (Half-Dollar)

Der Half-Dollar ist in den USA seit 1794 ununterbrochen als Zahlungsmittel im Umlauf und liegt damit dicht hinter dem Penny (1 Cent), der als dienstälteste U.S.-Münze seit 1793 im Lande unterwegs ist. Allerdings bekommt man die 50-Cent-Münze heutzutage wohl noch seltener zu Gesicht als den 2-Dollar-Schein, denn in der Regel liegt sie lediglich bei Sammlern in der Schublade.

So sieht der Half-Dollar jedenfalls aus:

Seit 1964 hat die 50-Cent-Münze das Porträt von John F. Kennedy auf der Vorderseite.
Auf der Rückseite hat der Halbdollar das Siegel des Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Was ist Texas Toast?

Die Amerikaner lieben ihr vorgeschnittenes Brot (sliced bread), was z.B. in der Redewendung "the greatest thing since sliced bread" zum Ausdruck kommt.

Maschinell geschnittenes sliced bread gab es erstmals 1928 zu kaufen, nachdem der deutschstämmige Otto Frederick Rohwedder eine Maschine zu diesem Zweck entwickelt hatte. Ab 1930 belieferte die Marke Wonder Bread das ganze Land mit sliced bread.

Eine spezielle Form von sliced bread ist Texas toast. Dabei handelt es sich um vorgeschnittenes Brot, dessen Scheiben ungefähr doppelt so dick wie normal sind. Texas toast wird nicht getoastet, sondern auf beiden Seiten mit Butter oder Margarine und auch mit Knoblauch (garlic) bestrichen und dann gebacken, gegrillt oder gebraten bis eine goldbraune Färbung eintritt. Das Ganze wird dann mit anderen Speisen, z.B. beim Grillen, gereicht.

Tipp: Gutes Brot in Amerika

Montag, 3. Oktober 2011

Proteste in den USA weiten sich aus

Nachdem die amerikanischen Medien die Proteste in Manhattan beinahe drei Wochen lang ignorierten, wurde die Öffentlichkeit nach der Festnahme von 700 Demonstranten am Wochenende doch aufmerksam. Jetzt breiten sich die friedlichen Proteste gegen die ungleiche Verteilung des Reichtums in den USA und den Einfluss der Konzerne auf die Politik auch auf andere Städte, wie z.B. Boston, Chicago und Los Angeles aus. Die Politiker sind unterdessen sprachlos und hoffen sicher, dass die Protestbewegung von selber wieder verschwindet. Zum Weiterlesen: Wall Street Protest Digs In, Spreads

Mittwoch, 28. September 2011

Betrug mit Job-Angeboten

In der NPR-Sendung Here and Now gab es heute einen sehr informativen Beitrag, der vor weit verbreiteten Betrügereien mit Job-Angeboten warnte: Online Job Scams Target The Unemployed

Die Betrüger stehlen entweder Geld bzw. die Identität von Bewerbern. Sie veröffentlichen in der Regel falsche Stellenangebote (auch auf legitimen Websites), teilen dann per E-Mail mit, dass man die Stelle bekommen hat und wollen entweder Geldüberweisungen für angebliche Gebühren oder weitere Informationen vom Bewerber.

Also: Niemals Geld an einen angeblichen Arbeitgeber senden. Legitime Firmen haben keine Bewerbungsgebühren (application fees), lassen sich keine Schulungsmaterialien (training materials) und keine Sicherheitsüberprüfungen (background checks) bezahlen. Die Social Security Number, Bankverbindung und die Fahrerlaubnis-Nummer sollte man ebenfalls nicht mitteilen.

Besondere Vorsicht ist seit jeher beim Stichwort Work at Home angebracht. Hier gibt es besonders viele Betrügereien.

Montag, 26. September 2011

Wie importiere ich einen Trabi in die USA?

Die Antwort auf diese Frage gibt es bei TrabantUSA: Importing and Buying Trabants. Dieser Verein amerikanischer Trabi-Freunde hat mittlerweile fast 80 Mitglieder und trifft sich jedes Jahr, wie hier im letzten Jahr in Washington, D.C.:

Samstag, 24. September 2011

Oh Schreck: Kürbisknappheit im Nordosten der USA

Wer im Nordosten der USA wohnt und zu Halloween einen Kürbis haben möchte, sollte rechtzeitig zugreifen und auch bereit sein, etwas mehr als üblich zu bezahlen: Wegen schlechter Wetterbedingungen fällt die Kürbisernte dieses Jahr sehr knapp aus, berichtet TIME.

Mittwoch, 21. September 2011

Nett gemeint: Grußkarte zum Arbeitsplatzverlust

Amerikaner kaufen und verschicken gerne Grußkarten zu allen möglichen Anlässen: Schwangerschaften, Geburtstage, Schulabschlüsse, Hochzeiten, Feiertage jeglicher Art, Sterbefälle und so weiter. Jeder Haushalt in den USA kauft im Durchschnitt 30 Karten pro Jahr. Insgesamt geben die Amerikaner mehr als sieben Milliarden Dollar (!) für Grußkarten aus. (Quelle)

Neu im Angebot der Grußkarten-Verlage sind jetzt Ermutigungskarten für Leute, die ihre Arbeit verloren haben. Bedarf für diese Karten gibt es sicher genug angesichts der zahlreichen Massenentlassungen.

Dienstag, 20. September 2011

Frauen verdienen deutlich weniger als Männer

Das jährliche Durchschnittseinkommen von Frauen und Männern in den USA unterscheidet sich immer noch ganz deutlich:


Quelle: NPR.org

Donnerstag, 15. September 2011

Erdnussbutter wird 30 Prozent teurer

Die anhaltende Dürre in den Erdnuss-Anbaugebieten der USA, in erster Linie Georgia und Texas, wird dieses Jahr zu einer weniger ertragreichen Ernte und zu deutlich höheren Preisen bei Erdnuss-Produkten, insbesondere bei der beliebten Erdnuss-Butter führen. Die Firma J.M. Smucker, die mit ihrer Marke Jif einen Marktanteil von 45 Prozent hat, erwartet bis November einen Preisanstieg von 30 Prozent. (Quelle: Peanut butter prices rising to new heights)

Samstag, 10. September 2011

6 Millionen Dauerarbeitslose in den USA

Präsident Obama hat diese Woche eine, so finde ich, beeindruckende Rede zum Thema Arbeitsbeschaffung gehalten. Das war auch bitter nötig, da sich im August auf dem Arbeitsmarkt der USA nichts bewegt hat: die Zahl der Arbeitslosen betrug unverändert zum Vormonat 14 Millionen.

6 Millionen Menschen haben schon seit mindestens sechs Monaten keine Arbeit. Diese Grafik von NPR Planet Money zeigt die Zahl der Dauerarbeitslosen in den USA seit dem 2. Weltkrieg:


Zum Weiterlesen: Arbeitslosenquote könnte Obama den Job kosten

Mittwoch, 31. August 2011

Superman jetzt ohne rote Unterhose

DC Comics, der Verlag bei dem Superman erscheint, verpasst allen Superhelden ein Makeover, berichtet Marketplace: Holy wardrobe change, Batman!

Bei Superman ist jetzt z.B. die rote Unterhose, die er seit mehr als 70 Jahren über seine Kleidung gezogen getragen hatte, verschwunden. Auch Batman und Wonder Woman werden anders aussehen. Alle Hefte werden wieder bei Nummer 1 anfangen. Damit erhofft man sich anscheinend neue Leser.

Freitag, 26. August 2011

New York City beginnt mit der Evakuierung

300.000 Menschen in New York wurden aufgefordert, ihre Wohnungen wegen Flutgefahr zu verlassen. Das erinnert mich irgendwie an Filmszenen wie diese:


Mehr zum Thema: Mandatory Evacuation Ordered For Zone A Residents In New York As Hurricane Irene Approaches

Donnerstag, 25. August 2011

Einwanderer in den USA machen sich gerne selbständig

Im August-Newsletter von The American Dream gibt es interessante Zahlen zum Thema Einwanderer und Selbständigkeit in den USA:
"Robert W. Fairlie fand in seinem Bericht "Estimating the Contribution of Immigrant Business Owners to the U.S. Economy" heraus, dass die Wahrscheinlichkeit sich selbstständig zu machen bei Einwanderern etwa 30% höher ist, als bei Nichteinwanderern. In Kalifornien sind selbstständige Einwanderer besonders stark vertreten. 30% aller Firmeninhaber im "Golden State" sind Einwanderer. Damit erwirtschaften sie ein Viertel aller Umsätze Kaliforniens. In New York sind 25% der Firmengründer und in New Jersey, Florida sowie Hawaii mehr als 20% der Firmengründer im Ausland geboren."
Sicher ist es kein Zufall, dass Staaten mit einem hohen Anteil an Einwanderern aus Mittel- und Südamerika bzw. aus Asien auch einen hohen Prozentsatz an eingewanderten Firmeninhabern haben, da diese sich gern und zahlreich im Einzelhandel und in der Gastronomie selbständig machen.

In diesem Zusammenhang vielleicht von Interesse: Kostenlose Beratungsdienste für Firmengründer in den USA

Dienstag, 23. August 2011

Sleeping Bear Dunes: "Most Beautiful Place in America"

Die Zuschauer von Good Morning, America haben die Sleeping Bear Dunes im Norden von Michigan zum "Schönsten Fleck in Amerika" gewählt:



Macht dieses Video nicht Lust auf einen Urlaub in Michigan? Weitere Infos habe ich hier zusammen getragen: Reiseführer Michigan

Samstag, 20. August 2011

Zahl der gestohlenen Hunde steigt

In den USA werden mehr und mehr Hunde gestohlen, berichtet die Chicago Sun-Times: Thefts of dogs in U.S. up 32% in ’11
The AKC database showed 224 animals were stolen during the first seven months of this year compared with 150 during the same period last year and 255 in all of 2010. In 2009, 162 thefts were reported to the AKC, said Lisa Peterson, spokeswoman for the New York-based group.

“Some are taken out of homes, some are taken out of cars, some are taken out of pet stores,” Peterson said. “I’ve even seen some taken out of a child’s arms on a park bench.”
Die Zahl mag gering erscheinen angesichts der Millionen Hunde in den USA, aber ich glaube, dass viele Fälle gar nicht erfasst werden. Und wenn die Zahl der registrierten Fälle steigt, kann man wohl auch Vergleichbares für die Dunkelziffer annehmen.

Ich habe auch von zwei Fällen an meinem Wohnort gehört, wo Einbrecher die Hunde, die zur Tür gerannt kamen, einfach aus dem Haus gedrängt haben. Die Hunde irrten dann in der Gegend herum, wurden aber zum Glück von netten Leuten gefunden und zurückgebracht.

Deshalb sollte man unbedingt eine Marke mit der aktuellen und gut lesbaren Adresse und Telefonnummer am Halsband anbringen. Ich habe gute Erfahrungen mit der Firma Boomerang Tags gemacht (dies ist keine Werbung), aber es gibt auch in vielen Tiergeschäften Automaten, wo man sich die Marken gleich anfertigen lassen kann. Daran sollte man besonders denken, wenn man gerade umgezogen ist. Wenn man auf Reisen geht, sollte man die Marke unter Umständen mit der Telefonnummer des Petsitters versehen. Ein Microchip kann auch nicht schaden.

Ferner sollte man sich überlegen, ob man den Hund im Garten lässt, während man nicht zu Hause ist. Das Gleiche gilt für das Anbinden des Hundes vor einem Geschäft oder Restaurant bzw. für das Zurücklassen des Hundes im geparkten Auto.

Donnerstag, 18. August 2011

Frauen in den USA bewaffnen sich zunehmend

Mehr und mehr Frauen in den USA kaufen Waffen, berichtet NPR News. Im Jahr 2009 ist die Anzahl der weiblichen Waffenkäufer um 73 Prozent gestiegen und 2010 haben sich in Texas allein 30.000 Frauen einen Waffenschein zugelegt.

Mittwoch, 17. August 2011

Kostenlose Beratungsdienste für Firmengründer in den USA

Wer sich in den USA selbständig machen will, kann kostenlose Beratungsdienste in Anspruch nehmen:

Die U.S. Small Business Administration (SBA) betreibt überall im Lande staatliche Beratungsstellen, die kostenlose Kurse und Beratungsdienste anbieten sowie bei der Vermittlung von Finanzierungsmöglichkeiten behilflich sind bzw. Garantien für Bankkredite übernehmen. Die jeweils zuständige Zweigstelle findet man hier: Find a Local SBA Office

Eine nichtstaatliche Organisation, die vielerorts kostenlose Kurse und Beratungsdienste für Firmengründer anbietet, ist SCORE (www.score.org). Diese Organisation, in der mehr als 13.000 Freiwillige ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz als Unternehmer weitergeben, arbeitet in vielen Bereichen auch mit der SBA zusammen.

Donnerstag, 4. August 2011

Whole Foods Parking Lot

Bei Whole Foods (im Volksmund auch "Whole Paycheck" genannt) sind die Parkplätze oft viel zu klein und die Preise viel zu hoch.



Mittwoch, 3. August 2011

Die meistgeklauten Autos in den USA

Die meistgeklauten Autos im letzten Jahr waren:

1. Honda Accord (Baujahr 1994)
2. Honda Civic (Bj. 1995)
3. Toyota Camry (Bj. 1991)
4. Chevrolet full-size pickup (Bj. 1999)
5. Ford F-150 pickup (Bj. 1997)
6. Dodge Ram pickup (Bj. 2004)
7. Dodge Caravan (Bj. 2000)
8. Acura Integra (Bj.1994)
9. Ford Explorer (Bj. 2002)
10. Ford Taurus (Bj. 1999)

Alte Autos sind anscheinend einfacher zu stehlen. Zudem gibt es für diese Jahrgänge natürlich eine stärkere Ersatzteil-Nachfrage, so dass die Diebe wahrscheinlich die meisten dieser Fahrzeuge zerlegen.

Quelle: MoneyWatch.BNET.com

Dienstag, 2. August 2011

Deutscher Einwanderer auf U.S.-Briefmarke geehrt

Der Designer Peter Müller-Munk, der 1904 in Berlin geboren wurde und 1926 in die USA auswanderte, ist einer jener bahnbrechenden amerikanischen Industrie-Designer, die jetzt mit der Briefmarken-Serie The Pioneers of American Industrial Design geehrt werden. Eine der Briefmarken zeigt seinen Art Deco-Pitcher "Normandie" aus dem Jahr 1935.

Verwandter Beitrag: Deutsche Einwanderer auf neuen amerikanischen Briefmarken

Montag, 1. August 2011

Wasser und Geld sparen

Amerikanische Toiletten verbrauchen 4,8 bis 6 Liter Wasser pro Spülung. Zwei-Mengen-Spültechnik bzw. Spül-Stopp sind in den USA kaum zu finden.

Hier ein Tipp zum Wasser und Geld sparen, der denkbar einfach umzusetzen ist: Man nehme eine Plastik-Flasche, fülle sie mit Sand und stecke sie in den Spülkasten. Dadurch wird dieser mit weniger Wasser gefüllt und dementsprechend der Verbrauch pro Spülung gesenkt.

Detailliertes Vorgehen: How to Convert Any Toilet to a Low Flush Toilet

Wer seine amerikanische Toilette jedoch auf Zwei-Mengen-Spültechnik umrüsten möchte, kommt wohl nicht darum herum, ein Dual Flush Toilet Conversion Kit zu kaufen.

Sonntag, 17. Juli 2011

Eine Milliarde 1-Dollar-Münzen, die keiner will

Die Amerikaner mögen ihre 1-Dollar-Scheine und nutzen die 1-Dollar-Münzen, die man hauptsächlich als Wechselgeld an Briefmarken-Automaten bekommt, in der Regel nur widerwillig als Zahlungsmittel.

Da überrascht es eigentlich nicht, dass in den Kellern der US-Notenbank rund eine Milliarde (engl. billion) dieser Münzen ungenutzt herumliegen. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es hier: $1 Billion That Nobody Wants

Dienstag, 12. Juli 2011

Campingplätze und Autobahn-Rastplätze in Minnesota geschlossen

Da sich der demokratische Gouverneur und das republikanisch dominierte Parlament in Minnesota nicht auf einen Staatshaushalt einigen konnten, wurden am 1. Juli zwei Drittel der Staatsbediensteten entlassen und viele staatliche Einrichtungen vorerst geschlossen.

Davon betroffen sind u.a. auch die Campingplätze in allen State Parks sowie die Autobahn-Rastplätze. Campingfreunde und Fernfahrer weichen derzeit auf die Nachbarstaaten aus, wie ein Zeitungsbericht aus Wiconsin zeigt:
As the shutdown continues, Wisconsin campgrounds are getting more visitors because the Minnesota state parks remain closed. The Wisconsin Association of Campgrounds said it got a few hundred calls from Minnesota and Iowa residents looking for places to camp last weekend.

More truckers are resting on the western Wisconsin side of the border because Minnesota’s rest areas are closed.
Update (20. Juli): Minnesota's Government Shutdown Comes To An End

Samstag, 9. Juli 2011

Deutscher Auswanderer beriet Lincoln

Der in Berlin geborene deutsch-amerikanische Jurist Franz Lieber, der an den Napoleonischen Kriegen auf Seiten Preußens teilnahm, in der Schlacht von Waterloo verwundet wurde und 1827 in die USA auswanderte, schuf die erste bedeutende amerikanische Enzyklopädie und die erste Vorschrift zu Methoden der Kriegsführung. Im amerikanischen Bürgerkrieg war er Berater von Präsident Lincoln. Mehr dazu bei Wikipedia

Freitag, 8. Juli 2011

Google Circles Werbung mit Dustin Hoffman, Robert De Niro und Ben Stiller



Google Circles ermöglichen, was Facebook nicht kann: eine klare Trennung zwischen Freunden, Bekannten und Kollegen. Das wurde aber auch Zeit!

Donnerstag, 7. Juli 2011

USA liegen bei sozialem Verhalten an der Spitze

In einem Artikel bei Zeit.de bin ich auf folgende Textstelle gestoßen:
"Sind die Deutschen etwa unsolidarisch? Weit gefehlt. Auch das belegen Untersuchungen. Laut der Studie "Gesellschaft auf einen Blick" der Industrieländerorganisation OECD etwa schneiden die Deutschen in der Kategorie "soziales Verhalten" bedeutend besser ab als die Franzosen. Als soziales Verhalten galten den Autoren der Studie drei Dinge: Sie fragten, ob die Befragten im Monat vor der Umfrage Geld gespendet hatten, ehrenamtlich tätig waren oder einem Fremden geholfen hatten.

Während Deutschland in dem Index mit 44 Punkten weit über dem OECD-Durchschnitt lag, kam Frankreich lediglich auf 31 und schnitt damit unterdurchschnittlich ab. Spitzenreiter waren übrigens die USA."

Wie gesagt, es geht hier um soziales Verhalten, nicht um soziale Absicherung, wo die USA mit Sicherheit nicht an der Spitze liegen. Trotzdem erwähnenswert, finde ich.

Dienstag, 5. Juli 2011

Atomkraftwerk in Tennessee von Tornado getroffen


Ein Atomkraftwerk im westlichen Tennessee wurde von einem Tornado getroffen und es droht die Kernschmelze.

Das ist die Handlung des unterhaltsamen Fernsehfilms Atomic Twister, der vor einigen Jahren in den USA ausgestrahlt wurde und der wohl auch im deutschen Fernsehen gelaufen ist. Das Drehbuch beruht auf einem ähnlichen Vorfall am 24. Juni 1998 in Ohio, bei dem allerdings (anders als im Film) die Notstromaggregate und somit auch die Pumpen für die Kühlung der Brennstäbe tadellos funktionierten.

Trotzdem eine interessante Idee für einen spannenden Film. Wer will, kann sich "Atomic Twister" auf YouTube ansehen.

In diesem Zusammenhang: In den USA gibt es 23 Nuklear-Reaktoren von der in Fukushima angewandten Bauart. Die Standorte erfahrt ihr hier: Der Fukushima-Reaktor nebenan

Montag, 4. Juli 2011

Karin Slaughter will Bibliotheken retten


Während sich Ann Patchett, wie berichtet, für eine Zukunft mit Buchläden einsetzt, kämpft eine andere Bestseller-Autorin, Karin Slaughter, um das Überleben von Stadt- und Gemeindebibliotheken (engl. public libraries). Genauso wie die Buchläden müssen sich auch die Bibliotheken mit der plötzlichen Popularität der eBooks zurechtfinden, vor allem aber drohen wegen der Wirtschaftskrise und der leeren Haushaltskassen an vielen Orten deutlich verkürzte Öffnungszeiten und sogar Schließungen. Das trifft vor allem Kinder (und Erwachsene) aus ärmeren Bevölkerungsschichten. Slaughter schrieb:
"For nearly 85 percent of kids living in rural areas, the only place where they have access to technology or books outside the schoolroom is in a public library. For many urban kids, the only safe haven they have to study or do homework is the public library."
Weitere Informationen: Save the Libraries (Website), Save the Libraries (Facebook)

Dienstag, 28. Juni 2011

Ann Patchett eröffnet Buchladen in Nashville

Das Comeback für kleine Buchläden in den USA, das mit dem Niedergang der Riesenketten wie Borders einhergeht, finde ich sehr interessant. Trotz eBooks wird es meiner Meinung nach auch in Zukunft Bedarf für gedruckte Bücher und damit auch für Buchläden geben.

Bestseller-Autorin Ann Patchett sieht das auch so:
"I think it's a community center. People come together for book groups and for public readings. I don't think that it's something that needs to be 30,000 sq. feet anymore. But I think 2,000 sq. feet, 4,000 sq. feet -- that's something that the community can sustain and really needs."
Da es in ihrer Heimatstadt Nashville (600.000 Einwohner!) außer Antiquariaten keine Buchläden mehr gab, eröffnete die Autorin zusammen mit einer Geschäftspartnerin nun selbst eine Buchhandlung. In diesem Interview erzählt sie mehr davon: Why it's important for communities to have bookstores

Sonntag, 26. Juni 2011

Tractor Pulling - einfach cool!

In den USA finden im Sommer überall County Fairs und State Fairs statt und ein wichtiger Bestandteil dieser Volksfeste, die halb Landwirtschaftsausstellung und halb Rummelplatz sind, ist das Tractor Pulling, also das Ziehen eines schweren Bremswagens mit regulären und frisierten Traktoren.

Tractor Pulling ist in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in den USA entstanden und wird seit den 70er Jahren auch in Europa ausgeübt.

Hier ist eine sehenswerte Kurzreportage zum Thema Tractor Pulling in Nordamerika:

Montag, 20. Juni 2011

Nevada und Kalifornien haben höchste Arbeitslosenquote

Die durchschnittliche offizielle Arbeitslosenquote in den USA liegt derzeit 9,1 Prozent, jedoch gibt es von Staat zu Staat zum Teil sehr erhebliche Unterschiede:

Die höchste Arbeitslosigkeit gibt es in Nevada (12,1%), Kalifornien (11,7%), Rhode Island (10,9%), Florida (10,6%) und Michigan (10,3%).

Die niedrigste Arbeitslosenquote weisen North Dakota (3,2%) und Nebraska (4,1%) auf. (Quelle)

Freitag, 17. Juni 2011

LED in den USA werden preiswerter

Auch die USA verabschieden sich von Glühbirnen und der Marktanteil von LED, der in den Vereinigten Staaten derzeit bei nur 1 Prozent liegt, könnte bis 2015 auf 50 Prozent anwachsen, sagte Alan Salzman, CEO der Venture Capital Company VantagePoint. Durch die zunehmende Massenproduktion könnte der Preis um 90 Prozent fallen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Neue Richtlinien für Sonnencreme-Labels

Die Food and Drug Administration (FDA) hat neue Richtlinien für die Labels von Sonnencreme-Verpackungen verabschiedet, die ab 2012 in Kraft treten. Die wichtigsten Neuerungen:

- Der Begriff "broad spectrum" darf nur verwendet werden, wenn die Sonnencreme gegen UVA und UVB-Strahlen schützt.
- Die Begriffe "waterproof", "sweatproof" und "sunblock" dürfen nicht mehr auf die Verpackungen gedruckt werden.
- Der Begriff "water resistant" darf in Verbindung mit entweder 40 oder 80 Minuten verwendet werden.
- Die Verpackung darf nicht mehr besagen, dass die Sonnencreme länger als 2 Stunden schützt.

Alle Neuerungen im Überblick (zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken):

Dienstag, 14. Juni 2011

North Dakota boomt

48 U.S.-Bundesstaaten verzeichneten ein Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr. An der Spitze lag North Dakota mit 7,1 Prozent Wachstum. Der Staat, der in der Vergangenheit in erster Linie von der Landwirtschaft gelebt hat, verzeichnet gegenwärtig einen Ölboom. Link: Größere Karte und weitere Informationen

Sonntag, 12. Juni 2011

Steht der Schnellkochtopf vor einem Comeback in den USA?

Der Schnellkochtopf ist durch die Mikrowelle weitgehend aus dem Bewusstsein der Amerikaner verdrängt worden. Der englische Begriff für Schnellkochtopf, pressure cooker, der mit pressure ("Druck") doch auch irgendwie das Risiko einer Explosion suggeriert, war sicher ebenfalls nicht von Vorteil. Das könnte sich jetzt aber wieder ändern, wenn man diesem Artikel auf NPR.org Glauben schenken darf: Move Over, Microwave: A Pressure Cooker Comeback?

Kocht von euch jemand mit einem Schnellkochtopf? Ist euch schon mal das Essen um die Ohren geflogen?

Mittwoch, 8. Juni 2011

EHEC in den USA

Hunderttausende Amerikaner werden jedes Jahr durch den Verzehr von infizierten Lebensmitteln krank, 3.000 von ihnen sterben im Durchschnitt. Besonders Salmonellen-Erkrankungen sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Zahl der Erkrankungen durch den EHEC-Erreger, den man in den USA unter der Bezeichnung E.coli bzw. STEC kennt, war jedoch in den letzten Jahren stark rückläufig. Genaue Zahlen gibt es hier: Incidence and Trends of Infection with Pathogens Transmitted Commonly Through Food

Vier Menschen, die vor Kurzem in Hamburg waren, haben anscheinend den neuen EHEC-Erreger in die USA mitgebracht:
In the United States, one confirmed and three suspected cases of STEC O104:H4 infections have been identified in persons who recently traveled to Hamburg, Germany, where they were likely exposed. One case of HUS in Massachusetts has been confirmed as matching the German outbreak strain. Among the three suspected cases, two are cases of HUS, one case each in Michigan and Wisconsin. The third suspected case, a person with Shiga toxin-positive diarrheal illness, is still under investigation. (Quelle)

Montag, 6. Juni 2011

Was man in den USA nach dem letzten EHEC-Ausbruch geändert hat

Eine Radiosendung, die ich jeden Tag gerne höre, ist Marketplace. Dort werden Themen aus der Wirtschaft interessant dargestellt.

Vor einigen Wochen gab es dort einen Beitrag über einen Service, der sowohl dem Handel als auch den Verbrauchern erlaubt, die genaue Herkunft von Obst, Gemüse und anderen frischen Lebensmitteln abzurufen: Mit einem Harvest Mark-Sticker versehene Lebensmittel können mit dem iPhone (Abb.) gescannt werden und man erfährt dann genau, wann und wo diese erzeugt wurden. Im Falle eines EHEC (E.coli)-Ausbruchs also eine nützliche Sache.

Dem Handel hilft das, im Falle eines Lebensmittel-Rückrufs die betroffenen Produkte leicht zu finden und für Kunden gibt es so genaue Informationen über die Herkunft der Lebensmittel. Inzwischen nutzen 2.500 landwirtschaftliche Erzeuger in Nord-und Südamerika diesen Service.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Landlust in den USA

Bei Zeit Online gibt es einen guten Artikel zum Thema Landlust in Deutschland. In den USA ist das ganz ähnlich. Ich hatte vor einiger Zeit mal etwas dazu geschrieben: Landluft macht frei.