Samstag, 30. September 2006

Erfolg in Hollywood: Hans Zimmer

Es gibt wohl kaum einen Deutschen, der in den letzten zwanzig Jahren mehr Erfolg in Hollywood hatte als der Komponist Hans Zimmer, der 1957 in Frankfurt am Main geboren wurde und der heute in Los Angeles lebt. Anfang der 80er Jahre schaffte er als Assistent des englischen Komponisten Stanley Myers den Einstieg in die Filmmusik, nachdem er zuvor in Bands wie Krisma und Ultravox Synthesizer gespielt sowie Werbejingles komponiert hatte. 1989 machte sich Zimmer mit den Filmmusiken für Driving Miss Daisy und Rain Man einen Namen und nur fünf Jahre später bekam er einen Oscar für Lion King. Sechs weitere Oscar-Nominierungen folgten, u.a. für die Musik von Gladiator, die ich besonders gelungen finde. In diesem Jahr konnten wir seine Musik in The Da Vinci Code und in Pirates of the Caribbean 2 hören. Bemerkenswert finde ich, dass Hans Zimmer oft mit Co-Komponisten zusammen arbeitet und so die Ideen junger Talente in seine Arbeit einbringt, so wie auch er es am Anfang seiner Filmmusik-Karriere bei Stanley Myers getan hatte. Und Hans Zimmers Karriere ist sicher noch lange nicht zuende, denn diesen Monat ist er gerade mal 49 Jahre alt geworden. Da können wir in den nächsten Jahren sicher noch eine Menge von ihm erwarten.

P.S. Wusstet ihr schon, dass der Komponist der DDR-Nationalhymne, Hanns Eisler, auch einige Zeit in Kalifornien gelebt und ein Buch mit dem Titel "Über Filmmusik" geschrieben hat?

Donnerstag, 28. September 2006

$15.000 für Stadt-, Schul-, und Vereinsprojekte zu vergeben

Ein Tipp für alle Blog-Leser, die in den USA leben:

Die Marke "Hamburger Helper" vergibt $15.000 pro Monat an Projekte wie Renovierungen von Sportplätzen, Parks, Spielplätzen und an Sportvereine, Chöre, freiwillige Feuerwehren, Schulbibliotheken usw.

Vielleicht gibt es ja ein Projekt in eurer Stadt, das etwas finanzielle Unterstützung gebrauchen kann. Weitere Infos gibt es hier:

www.myhometownhelper.com

Dienstag, 26. September 2006

Komma und Punkt in Zahlen

Was die Schreibung von Komma und Punkt in Zahlen betrifft, sollte man sich diesen Unterschied merken:

Wo im Deutschen ein Komma geschrieben wird, steht im Amerikanischen ein Punkt.

Deutsch: 1,58
Amerikanisch: 1.58 (gesprochen: one point five eight)

Wo im Deutschen ein Punkt steht, wird im Amerikanischen ein Komma geschrieben:

Deutsch: 10.000
Amerikanisch: 10,000

Ein weiterer Tipp zum Thema amerikanische Zahlenschreibweise:

Eine handschriftliche 1 wird in den USA ohne Aufwärtshaken geschrieben und eine 7 ohne Querstrich. Deshalb kann eine 1 mit Aufwärtshaken z.B. von amerikanischen Briefträgern leicht mit einer 7 verwechselt werden.

Buchtipp:

Bessersprecher Englisch (US): 150 Redewendungen für ein ausdrucksstarkes Englisch
 



"Der Feinschliff für US-Englisch-Kenntnisse" usa-reisetraum.de

Versandkostenfrei bei Amazon.de, Thalia.de und Buch.de und natürlich auch in eurem Lieblingsbuchladen vor Ort erhältlich

Mittwoch, 20. September 2006

Mein amerikanisches Lieblingsbier

Mein Lieblingsbier in den USA ist das Best Brown Ale aus der kleinen Bell's Brewery in West-Michigan, deren Biere vorwiegend in einigen Staaten rund um die Great Lakes getrunken werden. Das Best Brown Ale ist ein vollmundiges dunkles Herbst- und Winterbier und wer einmal die Chance hat, es zu probieren, sollte das tun. Das Best Brown Ale von Bell's kann mit jedem deutschen Bier mithalten. Apropos: Mein Lieblingsbier in Deutschland ist die Leipziger Gose, die ich übrigens auch schon mal in einer Kneipe in Ohio und in einem Laden in Michigan gefunden habe.

Samstag, 16. September 2006

Hawaii liegt bei Lebenserwartung in den USA vorn

Menschen in Hawaii werden laut einer Studie der Harvard University durchschnittlich 80 Jahre alt. Damit liegt das Inselparadies an der Spitze aller U.S.-Bundesstaaten, gefolgt von Minnesota (Lebenserwartung: 78,8 Jahre), Utah (78,7) und Connecticut (78,7). Abgeschlagen am Ende liegt Washington, D.C. (72,0). Tabelle mit allen Staaten

Samstag, 9. September 2006

Mein Amerika - Dein Amerika

Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, aber die Kurzbeschreibung bei Amazon.de ist schon mal recht vielversprechend: "Seit über zehn Jahren berichten Tom Buhrow und Sabine Stamer aus den Vereinigten Staaten. Sie kennen nicht nur das offizielle, sondern auch das private Amerika mit all seinen Besonderheiten, seinen liebenswerten und skurrilen Seiten, seinen oft heftigen inneren Widersprüchen. Wieso man über die Frage «How are you?» nicht lange nachdenken sollte, weshalb viele Gläubige weite Wege zu ihrer Kirche in Kauf nehmen, warum das Auto für Heranwachsende der wichtigste Ort auf Erden ist und ein Friedhofsbesuch nicht lange dauern muss: Anhand eigener Erlebnisse und Erfahrungen, angereichert mit Hintergrundwissen, Fakten und Zahlen, machen uns die Autoren mit dem heutigen Alltag Amerikas vertraut, mit Sitten und Unsitten, Freiheiten und ungeschriebenen Gesetzen, Politik und Privatleben. Ein kenntnisreiches, originelles und unterhaltsames Porträt des heutigen Amerikas – eines Landes, dessen Entdeckung immer wieder aufs Neue lohnt." Da ich das Buch, wie gesagt, selbst noch nicht in den Händen hatte, habe ich mal im Talk About USA-Forum und bei USA-Reise.de nach Meinungen gefragt.

Sonntag, 3. September 2006

Der 2-Dollar-Schein

2-Dollar-ScheinDen 2-Dollar-Schein, der von 1862 bis 1966 und dann wieder ab 1976 gedruckt wurde, bekommt man nur noch so selten zu Gesicht, dass manche Leute glauben, dass er sich ebenso wie der 500-Dollar-Schein und der 1000-Dollar-Schein gar nicht mehr im Umlauf befindet.

Der Schein mit dem Antlitz von Thomas Jefferson macht auch nur etwa ein Prozent aller Dollar-Scheine aus und wird nur selten tatsächlich als Zahlungsmittel genutzt, da ihn viele Leute behalten, sobald sie ihn durch Zufall in die Hände bekommen.

Dass der 2-Dollar-Schein einen wirklichen Seltenheitswert hat, täuscht allerdings. Immerhin sind gegenwärtig mehr als 1,2 Milliarden 2-Dollar-Scheine im Umlauf, jedoch wird mit ihnen nur recht selten bezahlt. Dadurch beträgt die Lebensdauer eines 2-Dollar-Scheines auch sechs Jahre, während ein 1-Dollar-Schein im Durchschnitt nur 18 Monate überlebt.

Kurz gesagt: Die 2-Dollar-Note ist genau zwei Dollar wert.

Falls ihr weitere interessante Dinge über die USA erfahren wollt:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

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